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Frankfurt am Main, Hochhäuser und Villen im Taunus 14.10. - 16.10.2016

Nach einer kurzen Zugreise nach Frankfurt starteten wir am Freitag Nachmittag mit einem dichten Programm. Die Kuratorin der Kunstsammlung der Deutschen Bundesbahnk führte uns durch das Gebäude. Während der Bau von Aussen eher massiv wirkt, überraschte im Innern seine Transparenz und Leichtigkeit.

Im Wohnhaus des Architekten Rambald von Steinbüchel scheint die Zeit stehen geblieben zu sein. Die Architektur und die Ausstattung sind seit der Bauzeit in den späten 50er Jahren unverändert. Von Steinbüchel entwarf nicht nur den Bau, sondern auch die komplette Innenausstattung.

Hochhäuser sind bei einer Architekturreise nach Frankfurt natürlich im Programm. Dank guten Kontakten konnten wir sowohl bei der Commerzbank von Norman Foster, als auch bei den Olivetti Bauten von Egon Eiermann und dem brutalistischen Offenbacher Rathaus (Architektengemeinschaft Maier, Graf, Speidel und Schanty, Stuttgart/Frankfurt) bis aufs Dach hinaufsteigen.

Im Umland von Frankfurt besuchten wir verschiedene Villen. Der Vergleich zwischen den unterschiedlichen Wohnkonzepten von Peter Behrens, Richard Neutra und Atelier 5 war sehr spannend. Bereichernd waren aber vor allem die Begegnungen mit den Bauherren der Häuser. Neutras Auftraggeberin Frau Rang ist die einzige noch lebende Bauherrin des Architekten und Herr Roth erzählte uns einige Anekdoten aus der Planungszeit seines Atelier 5 Hauses. Gemeinsam ist beiden, dass sie auch nach mehr als 50 Jahren in ihrem Haus begeistert sind von der Architektur. 

Detailiertes Programm der Reise siehe Flyer

Bildnachweis: Architekturreisen.ch und M. Bertschmann (Haus v. Steinbüchel)


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Tiflis, Rustavi, Gori und der Grosse Kaukasus 24.10. - 31.10.2015

Eine wunderbare Woche haben wir in Georgien verbracht. Unsere Tour führte von Tiflis in den Grossen Kaukasus. Wir haben den Berg Kazbeg besucht, wo nach der griechischen Sage Prometheus angekettet war. In Gori sahen wir, wie Stalin immer noch verehrt wird und in Rustavi konnten wir zwei Varianten sozialistischen Städtebaus in seiner reinen Form vergleichen. Wir haben ein verborgenes Künstleratelier entdeckt und waren auf den Terrassen des ikonenhaften Strassenbauministeriums von 1974. Der Architekt Lari Medzmariashvili hat uns durch seine Bauten geführt. Bei Professoren, der Familie unserer Reiseleiterin Nino Kapanadze und einer Bäckerin genossen wir die Gastfreundschaft. Das Essen war wunderbar und die Begegnungen mit den Menschen bereichernd.


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Budapest 4. Juni - 8. Juni 2015

Auf einer weiteren Reise nach Budapest beschäftigten wir uns unter anderem mit der aktuellen Stadtentwicklung und der jüdischen Geschichte der Stadt. Wir hatten Zugang zu privaten Wohnungen und geschlossenem jüdischen Friedhof. Wir besuchten Community-Projekte, die sich gegen die Gentrifizierung ihres Stadtteils wehren, die Ruinenkneipen der Stadt, Kneipen, die aus sozialistischer Zeit zu stammen scheinen und die berühmten alten türkischen Bäder. Ádám Hátvani von Sporaarchitects zeigte uns sein Projekt der neuen U-Bahn in Budapest und Daniel Kovács führte uns mit viel Kenntnis und Charme durch seine Stadt.


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Helsinki - Karelien - Murmansk - Vardø 26.8. - 4.9.2016

Unsere Karelienreise führte uns durch drei Länder und mehrere Zeitepochen. Ein erstes Highlight erwartete uns im russischen Vyborg, wo wir die Bibliothek von Alvar Aalto besuchten.

Auf der Insel Kischi staunten wir über die Kunstfertigkeit der Zimmermänner und die wunderschöne Landschaft. In Petrozavodsk und Murmansk entdeckten wir gut erhaltene Ensembles im Stile des Sozialistischen Realismus.

Auf den Spuren von Alexander Solschenizyn und seinem "Archipel Gulag" besuchten wir die Solovki Insel mit ihrer riesigen Klosteranlage. Hier befuhren wir auf Kanus die alten Bewässerungskanäle und mieteten ein Schiff, um auf der kleinen Nachbarsinsel die geheimnisvollen Labyrinthe zu sehen. Unser Hotel auf der Insel war nicht nur sehr gemütlich sondern auch in kulinarischer Hinsicht eine Entdeckung.

Logistisch war die Reise eine Herausforderung. Wir waren mit Bussen, Schnell- und Nachtzug, Tragflügelbooten und anderen Schiffen und natürlich viel zu Fuss unterwegs und befuhren neben dem Festland den Onegasee, das Weisse Meer und das Eismeer. Dank unserem hervoragendem russischen Reiseleiter klappte alles bestens.

Ein würdiger Abschluss der Reise war der Besuch des Steilesnet Memorials von Peter Zumthor und Louise Bourgois.

Die Reisezeit war ideal: Das Wetter war herrlich und die herbstlichen Wälder leuteten in allen Farben.

Detailiertes Programm, Kosten und Leistungen der Reise siehe Flyer

Skopje und Kruševo 2013 - 2014


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Skopje und Kruševo, 2013 - 2014

Mehrere Reisen haben uns seit 2013 in die mazedonische Hauptstadt Skopje geführt. Die Stadt ist ein städtebauliches Labor der 1960er und 70er Jahre, vergleichbar mit Brasilia oder Chandigarrh. Kenzo Tange plante eine neue Stadt, die in Teilen auch verwirklicht wurde. Wir haben die Ikonen der jugoslawischen Architektur und das ausserirdische Makedonium besucht.


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Büroreise Oester Pfenninger Architekten AG, Budapest 23. - 26. Oktober 2014

Für das Architekturbüro Oester Pfenninger Architekten haben wir die Büroreise nach Budapest organisiert. Drei Tage waren wir in Budapest und haben Bauten der klassischen Moderne, sozialistische und zeitgenössische Architektur besucht. Im Südbahnhof entdeckten wir ein vergessenes Kunstwerk von Victor Vassarely und in einem Kino aus den 1930er Jahren den Himmel über dem Saal. Ein besonderes Erlebnis war die Hin- und Rückfahrt mit dem Schlafwagen und das gemeinsame Abendessen im Speisewagen.


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Belgrad 8. - 11. Mai 2014

In Serbien haben wir ein weiteres Mal die jugoslawische Gastfreundschaft erlebt. Vom stillgelegten Restaurant auf den beiden Genex-Türmen haben wir auf Novi Beograd geschaut. Am Ende des zweiten Tages genossen wir ein Bier in der Abendsonne auf dem Dach der alten Druckerei von Dragiša Brašovan. Zwei Ausflüge führten uns ins Nahe Novi Sad und zum idyllisch gelegenen, privaten Macura Museum.


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Zagreb 2011, Fachhochschulen Bern, Fribourg, Genf

Als Experte berieten und begleiteten wir die Architekturabteilungen der Berner, Genfer und Freiburger Hochschulen auf ihrer Studienreise nach Zagreb. 200 Studierende, Mitarbeitende und Dozenten und Dozentinnen untersuchten während einer Woche die kroatische Hauptstadt. Die Themen (vom sozialen Wohnugsbau über Geschichte der Kaffeehäuser bis zum Kochkurs) waren so vielfältig wie die Stadt.


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